Mittwoch, 15. Dezember 2010

Uni- Besuche machen auch Hunde schlauer

Chester begleitet mich regelmäßig in die Uni und hat dabei schon etwas wichtiges gelernt: Wenn der Dozent vorn sagt:"Jetzt machen wir eine Pause!", ist es wichtig als erster schwanzwedelnd auf dem Gang zu sitzen, damit man auch als erster draußen ist und die längstmögliche Pausenzeit draußen genießen kann. Schlauer Hund!

Freitag, 10. Dezember 2010

Smarties auf der Pferd & Jagd, Chester auf der IZH


Jedes Jahr finde auf dem Messegelände in Hannover die Messen „Pferd & Jagd“ und die „Internationale Zuchtschau Hannover“ statt. Diese tollen Ausstellungen wollten wir uns nicht entgehen lassen und so begleitete mich Chester auf die IZH, während Smarties mich auf die Pferd & Jagd begleitete. Beide Messen haben ihren ganz eigenen Reiz und bieten jedes Jahr eine Fülle an brauchbaren und auch unbrauchbaren Neuheiten, begehrte Schnäppchen zum Messepreis, unendlich viele Austauschmöglichkeiten und super spannenden Tage für Hund und Halter. Ich nehme meine Hunde sehr gern mit auf Ausstellungen, um ihnen die große weite Welt ein wenig zu zeigen und um ihre Stresstoleranz gegen Lautstärke, Unruhe, Menschenmassen und fremde Hunde zu trainieren. Natürlich achte ich zwischendurch immer auf ruhige Pausen und vermeide zu starke Überreizungen. Beide Hunde haben immer jede Menge Spaß und genießen die vielen neuen Eindrücke. Nach einer kurzen Akklimatisierung in dieser Umgebung können sie sich schön wieder auf mich konzentrieren und arbeiten sehr gut mit. Chester hat sich wie gewöhnlich anständig auf der Messe benommen, er ist schon routiniert auf solchen Veranstaltungen. Smarties hat sich wacker geschlagen, sie zeigte absolut keine Angst oder Scheu und nach kurzer Zeit machte sie den Eindruck, als hätte sie in ihrem Leben etwas anderes gemacht. Selbst der Bläserchor ließ sie dann kalt. Ich bin sehr stolz auf meine beiden Hunde.

Donnerstag, 25. November 2010

Smarties am Fahrrad - Versuch II

Kurz nachdem Smarties bei mir eingezogen war, versuchte ich mich mit ihr schon am Fahrrad. Das Ergebnis war nicht besonders ermutigend. Smarties konnte kaum die Spur halten, lief planlos mehrere Male ins Rad und wann immer sie etwas spannendes am Wegesrand sah, musste ich schneller sein, als sie. Jetzt Wochen später hat mich das schöne Wetter nochmal aufs Fahrrad gelockt. Diesmal nahm ich gleich beide Hunde mit. Smarties lief auf einen Schlag ganz toll, als ob sie nie etwas anderes getan hätte. Zwischendurch orientierte sie sich an Chester, der, wie immer vorbildlich am Fahrrad lief. Für die Veränderung bei Smarties mache ich sowohl die Pause zwischen den Versuchen, als auch einfach ihre zunehmende Alltagsroutine verantwortlich. Sie zieht zwar sehr stark am Fahrrad, springt aber nicht mehr unkontrolliert aus der Spur. Sie hat eine wahnsinnig starke Kondition und läuft am liebsten in einem sehr schnellen Trab oder im Galopp. Bei Smarties fantastischer Laufveranlagung werden wir demnächst ein wenig Zughundetraining machen.

Dienstag, 23. November 2010

Ein sonniger November- Tag lädt ein zum Toben!

An einem schönen sonnigen Sonntag (21.11.2010) hält es mein Zweier- Rudel drinnen nicht mehr aus. Also raus zum Toben! Die tollen Fotos stammen aus der Linse des passionierten Hobbyfotografen Tobias Haltenhof.

















Donnerstag, 28. Oktober 2010

Smarties schockt mich......

Jetzt hat meine kleine Smarties mich mal so richtig geschockt! Mitten im Spaziergang schaffte sie es ihr Geschirr zu öffnen und flitzte schnurstracks in die nächste Dickung. Mir wurde auf einen Schlag heiß und kalt. Ich wähnte mich schon tagelang meinen jagdtriebigen, entlaufenen Hund suchen, da der Rückruf ja noch überhaupt nicht ohne 10-m - Leine funktionierte. Während mein Herz gemütlich ein paar Sekunden lang aussetzte, durchstöberte Smarties laut trampelnd  das Dickicht. Als ich mich wieder rühren konnte, begann ich sie mit heller freundlicher Stimme zu rufen. Keine Reaktion. Jetzt tat ich etwas, was ziemlich risikoreich war: Ich benutzte die Hundepfeife. Wir hatten noch nicht lange damit trainiert, aber sie hörte sehr gut auf den Pfiff. Wenn sie jetzt nicht kam, wäre die bisherige Arbeit mit der Pfeife vielleicht umsonst. Ich pfiff. In der Dickung hörte ich deutlich Smarties plötzlich innehalten. Meine Brust schmerzte vor Anspannung. Dann flog Smarties mir entgegen. Ich stieß einen Jubelruf aus und belohnte sie reichlich mit Leckerli. Noch eine halbe Stunde nach diesem Abenteuer hatte ich weiche Knie.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Smarties’ erste Zugfahrt


Am Mittwoch ist Smarties zum ersten Mal in ihrem Leben Zug gefahren. An der Seite des routinierten Chester betraten wir den Bahnhof. So viele Menschen! Smarties war sehr aufgeregt, aber fröhlich und freundlich. Zu keinem Zeitpunkt zeigte sie sich ängstlich oder allzu nervös. Meistens ging sie etwas zu forsch auf fremde Menschen oder fremde Situationen zu. Zudem war sie schwer davon zu überzeugen, dass Bahnhofstauben nicht zum jagdbaren Wild gehören. Schon die nächste Zugfahrt verlief sehr ruhig, als ob sie das schon öfter gemacht hätte. Ruhig schlief sie auf der Rückfahrt nach Göttingen in dem völlig überfüllten Zug und duldete ganz selbstverständlich die an uns vorbei hastenden Menschen.

Freitag, 15. Oktober 2010

13.10.2010 Smarties' Kastration


Am Mittwoch dieser Woche war es soweit. Wir hatten unsern Kastrationstermin. Mir war wirklich sehr bange, weil meine kleine Smarties ja erst zweieinhalb Wochen bei mir ist. Ich hatte wirklich Bedenken, dass unsere junge Bindung unter dem schmerzhaften Eingriff leiden würde. Die OP war sehr aufwendig und es wurden sowohl Eierstöcke als auch die Gebärmutter entfernt. Die Narkose hat sie sehr gut überstanden. Smarties ist eine ganz liebe und duldsame Patientin. Den Tag verbringt sie mit schlafen und fressen. Die Naht lässt sie in Ruhe und so haben wir heute beim Kontrolltermin von unserer Tierärztin ein großes Lob gekriegt. Jetzt hoffe ich auf eine schnelle und umkomplizierte Heilung, damit wir bald wieder Sport machen können.

Über mich

Mein Bild
Meine Natur- und Tierliebe liegt mir einfach im Blut. Ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern, in der mich keine Tiere begleitet hätten. Mit 15 Jahren bekam ich meinen ersten eigenen Hund: den Riesenschnauzer Moray vom Nordexpress. Die Erlebnisse mit ihm waren absolut prägend für mich. Er war ein starker und stolzer Rüde, dem mit Dominanz oder Zwang nicht beizukommen war. Die Zusammenarbeit mit ihm war ein Geschenk und so lehrte er mich in den drei Jahren seines kurzen Lebens ungeheuer viele Dinge über Hunde und Menschen. Meine Hunde und mich verbindet die Lust an der Welt und unsere Freundschaft. Auf dieser Basis arbeiten wir miteinander.

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